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Aktualisiert: 25.04.2005

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Rennsteiglauf 2004
Berlin-Marathon 2003
Rennsteiglauf 2003

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www.tushasede.de
www.rennsteiglauf.de
www.marathon-hamburg.de
   
Laufen
Mein Hobby im Sommer: Laufen von 10km bis 42,195km .

Laufjahr 2005

Oktober 2004:
Der Vorsatz ist gefasst und bereits teilweise angefangen: um fit über den Winter zu kommen, habe ich mich zum Hamburg-Marathon am 24.4.2005 angemeldet. Mein Laufkumpel Hansi hatte die selbe Idee, zusammen wird das Vorhaben gelingen.
Das Anmeldeverfahren ist auf den ersten Blick sehr kompliziert, wahrscheinlich deshalb haben sich bis zum Anmeldeschluss 30.11.2004 so wenig Teilnehmer gemeldet, dass sowieso alle eine Startnummer erhalten haben. Ich habe die 8366.
Wichtig ist eine realistische Zielvorgabe: da ich nun 1,5Jahre keinen Marathon gelaufen bin, ist ein Schnitt von 5,5 Min/km erreichbar. Das ergibt eine Endzeit von 3:51 Std. . Sollte die Form ausbaufähig sein, kann ich mich zum Berlin-Marathon immer noch steigern.
07.02.2005:
Das Training im Januar  bestand aus einem wöchentlichen Laufpensum von ca. 40km . Wegen der Witterung und beruflichen Zwängen war das nicht ganz einzuhalten. Insgesamt habe ich jedoch 132km geschafft. Der längste Lauf ging über 25km.
Jetzt sind es noch 12 Wochen bis zum Wettkampftag. Gegen Ende des Februars sollte der wöchentliche lange Ausdauerlauf über 30km gehen.
27.02.2005:
Der Februar fing gut an, doch dann kam der Winter. Schnee und Eis machen das Laufen abends fast unmöglich. Heute sind Tagestemperaturen unter 0°, so dass der Ausdauerlauf nicht stattfand.
07.03.2005:
Immer noch hoch Schnee und eiskalt.
14.03.2005:
Der erste wirklich lange Lauf, ca. 30km im langsamen Dauerlauf bei fiesem Gegenwind und +3°C. Langstrecke geht noch nicht gut, ab 2:30h mit Gehpausen.
28.03.2005:
Letzte Woche war Rennradtraining in Italien, 5 Touren mit insgesamt 500km. Alles als Grundlagentraining angelegt, das kann für's Laufen auch nur hilfreich sein. Der lange Dauerlauf lief heute prima. Zwar ist heute bereits Montag, der Lauf wird jedoch der vorigen Woche zugeschlagen.
04.04.2005:
Dank Urlaub ist das Trainingspensum gut zu schaffen. Vor dem LDL am Sonntag war Samstag Nachmittag eine 3-stündige Rennradrunde bei herrlichem Sonnenschein dabei.
10.04.2005:
Das Lauftraining verträgt sich einfach nicht mit der Arbeit! Unter der Woche war nur ein 12km-Lauf drin. Am Samstag dann 12km mit Höchstgeschwindigkeit (Tempolauf). Der LDL am Sonntag ist mittlerweile obligatorisch, er ist die wichtigste Komponente im wöchentlichen Training. Mit einer Länge von 34km ist das max. Ausmaß nun erreicht.
18.04.2005:
Was jetzt nicht drin ist, wird bis nächsten Sonntag auch nicht mehr! Der Tempolauf war sehr gut, der lange Ausdauerlauf war 20Minuten schneller als letzte Woche.
Die Woche ist jetzt Ruhe angesagt (die Kraft kommen lassen). Geplant ist noch ein Lockerlauf mit max. 10km und auf dem Sportplatz 10*700m im Marathontempo.
22.04.2005:
Letzte Trainingswoche ist easy: ein Lockerlauf, auch um das aufkommende schlechte Gewissen zu beruhigen. Mittwoch dann 10*700m im Marathontempo auf dem Sportplatz. Ich gehe jetzt davon aus, dass ich einen besseren Schnitt als 5,5 Min./km laufe. Nach dem Gefühl am Mittwoch könnten 3:40h drin sein.
25.04.2005:
Das Gefühl entsprach wohl nicht dem Trainingszustand. Mit 3:57h war das die schlechteste Straßenmarathonzeit seit 1995! Mit schweren Beinen zu schnell losgelaufen, ab km 21 war das Tempo nicht mehr zu halten, bei km 27 das erste Mal gegangen. Wenn ein S-Bahnhof  in Sichtweite gewesen wäre, hätte ich mich in den Zug gesetzt. So habe ich mich dann so gut es eben ging ins Ziel gequält.
Woran lag es? Genau kann ich das nicht sagen, folgende "Auffälligkeiten":
  • den letzten LDL über 34km sehr langsam mit gutem Gefühl gelaufen
  • die Bergläufe waren mit 1:10h um 10Min. länger als vorm letzten Marathon
  • der beste lange Tempolauf war um 6Min. länger als vorm letzten Marathon
  • am Abend vorm Lauf gefeiert (2 Bier), um 23Uhr schlafen gelegt
  • am Wettkampftag um 3:45 aufgestanden, um 4:30 losgefahren
Sicher habe ich mich völlig verschätzt. Aus dem letzten LDL habe ich geschlossen, dass ich nun die Form habe, mit der ich in Berlin 3:31h gelaufen bin. Dass meine Bergläufe  (Kraft) und die langen Tempoläufe (Tempoausdauer) viel zu langsam sind, habe ich ignoriert. Wäre ich mit einem 5,5-er Schnitt losgelaufen, so wie ich es anfangs vor hatte, wäre eine bessere Zeit herausgekommen.
Beim nächsten Mal würde ich einen Tag früher anreisen. Einige Stunden mehr Schlaf sind sicher hilfreich.
Fazit:
Ziel war, Gewicht und Form gut über den Winter zu bringen. Das ist auf jeden Fall gelungen: ich kann schmerzfrei 3 Stunden am Stück laufen und habe immer noch das Gewicht aus dem letzten Oktober.
Bis 30.4.2005 kostet die Anmeldung zum Berlin-Marathon nur 50€ ...
Woche
Tag
Strecke
[km]
Zeit
[h:m]
Trainingsart
Wochen-
pensum
-11
Do
Sa
So
14
12
20
0:70
1:12
1:45
moderates Tempo
Berge, Intervall
langer Dauerlauf (LDL)
 
 
46 km
-10
Sa
27
2:20
LDL
wg. Eis, Schnee und Kälte nur dieser eine Lauf
27 km
-9
Mo
Sa
18
12
1:35
0:59
Berge, Tempo
Tempolauf
wg. Schnee u. Kälte am Sonntag kein LDL
 
 
30 km
-8
Sa
25
2:20
LDL bei Schnee und Kälte 25 km
-7
Mo
Sa
18
30
1:40
3:15
Berge, geringes Tempo wg. Schnee
LDL, mit Gehpausen ab 2:30 .
 
48 km
-6
Mo
Di
Mi
18
10
18
1:40
0:55
1:27
wie letzten Montag: Schnee
Waldlauf
Tempolauf
 
 
46 km
-5

Mo
 
30
 
3:06
Rennradurlaub in Italien 19.-26.3.
LDL, durchgelaufen
 
30 km
-4
Do
Fr
Sa
So
18
12
7
30
1:25
1:10
0:45
3:06
Tempoausdauer
Berge
janz langsam, als begleitender Ehemann
LDL, schmerzfrei durchgelaufen
 
 

67 km
-3
Di
Sa
So
12
12
34
1:10
0:55
3:31
Berge
Tempolauf, flach
LDL, durchgelaufen


58 km
-2
Mi
Sa
So
18
34
7
1:23
3:11
0:45
Tempoausdauer
LDL, wie letzten Sonntag, aber 20Min. kürzer!
janz langsam, als begleitender Ehemann


59 km
-1
Mo
Mi
6
10
0:30
0:50
lockerer kurzer Lauf
10*700m + Weg zum Sportplatz

16 km
0



24.04.2005: Hamburg-Marathon


Laufjahr 2004

Laufpensum: 700km
Seit 13 Jahren das schlaffste Laufjahr, keine nennenswerten Läufe, max. Laufdistanz war Halbmarathon.

Rennsteiglauf 2004
hier die Bilder

Berlin-Marathon 2003
Jährliche Teilnahme am Berlin-Marathon seit 1991, zum Ausklang des Laufsommers.
Berlin2003Nachher

Rennsteiglauf 2003
Der Rennsteiglauf gehört seit Jahren zum Programm. Je nach Form, die über den Winter gehalten/aufgebaut wird, wird der halbe oder ganze Marathon gelaufen. Der Marathoni gilt beim Rennsteig als Abkürzer, die "richtige" Strecke geht über 76km. Die Form in 2003 war klasse, hier einige Eindrücke:

Andächtiges Frühstück vor dem Marathonstart in der Guths-Mut-Halle:
ThumbMarathonVorher
Hier treffen sich die ca. 3000 Marathonis vor dem Start. Jeder hat sein Geheimmittelchen dabei; ich selbst stehe auf Cola, die ab Kilometer 30 als Nachbrenner eingesetzt wird.

  

 

 

 

 

4,5 Stunden später, nach dem Duschen:
ThumbMarathonNachher

Abends ist dann die Rennsteigparty:
ThumbMarathonParty 
 
 

 

 

 

 
 

 

Rennsteigparty

Das 2.Lied der "Ansbachtaler" ist das Rennsteiglied. Auf den Bänken stehend schunkeln ist hier Pflicht!

 

 

 

 


Aktualisiert am 03.01.2005