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Aktualisiert: 25.05.2010

Links:
www.bdr-online.org
www.gps-tour.info/de
Carrousel-Sport
Fred Rompelberg
Philipp's Bike Team
Rennrad/GPS

Nach einer Laufverletzung in 2000 erfolgreich wiederbelebt, seitdem fahre ich jährlich ca. 2.500km. Mit Arbeitskollegen betreibe ich eine Radsporttruppe, die sich von April bis September mittwochs abends zur Ausfahrt trifft.

2010

Wer einen Garmin hat, braucht auch Werkzeuge um Tracks zu erstellen und darzustellen. Ganz einfach geht das mit google.maps, hier meine Anleitung zum GPS .

2009

Mit einem Garmin braucht man auch eine Plattform, auf der Tracks ausgetauscht werden: www.gps-tour.info/de . Unter dem Synonym "schmidt-itzum" finden sich meine Touren.

Die letzte lange Tour führte Ende August von Hildesheim in meine ehemalige Schaffensstätte Fürth; eine Strecke von 430km, die in 2 Tagen zu schaffen ist. Anzusehen unter "Hildesheim-Meiningen.Fürth", 1.Etappe und 2.Etappe. Die Strecke war ich in 2007 schon einmal gefahren, hierbei blieb mir der Rucksack in sehr schlechter Erinnerung: unterm Rucksack durchnässt das Trikot, die Riemen verursachen Schulterschmerzen. Besser geht es so:

 

Den Gepäckträger gibt es im Fachhandel (http://www.pletscher.ch/, Modell "Orion), die Tasche wird separat gekauft. Das Volumen von 10Liter reicht zum Transport von Sandalen, Hose, Hemd und einer zweiten Radtrikot-Garnitur. Der Träger beinhaltet ein schmales Fach für Ersatzschläuche und Werkzeug. Die Tasche ist vollständig im Windschatten und bremst somit nicht auf gerader Strecke. Einziger Nachteil an diesem Modell: die Befestigung am Sattelrohr steht zu weit über, so dass beim Fahren die Oberschenkel dagegen kommen. Deshalb habe ich den mitgelieferten Schnellspanner durch eine Schraube ersetzt. Als nächstes tausche ich die Kunststoffschelle gegen eine aus Metall aus, das bringt nochmal 1cm.

Saisonstart: natürlich auf Malle: Mallorca 2009

 2008
Seit August bin ich begeisterter Besitzer einer Fahrrad-Navigation: "Garmin etrex VISTA HCx". Die Feuertaufe hierfür findet auf Mallorca statt, hier verbringen wir eine Woche spontanen Herbsturlaub. Ich miete mir ein Rennrad beim Hürzeler und fahre individuelle Touren.
Die Königsetappe geht über den Puig Major und den Col de Sollér , der Link führt zur aufgezeichneten gpx-Datei. Wer sich die Tour gleich in google.maps inkl. Höhenprofil ansehen will, klickt hier.
Eine geführte Tour zum Puig Inca habe ich in der Hürzeler-Gruppe mitgemacht. Das war auf jeden Fall interessant und kommunikativ.

Die gefahrenen Tracks lassen sich einfach in google.maps unter "Meine Karten" darstellen, nachdem das Tool "GPX Viewer Mapplet" installiert ist. Hierzu unter "Content hinzufügen" nach dem Tool suchen und "Zu Google Maps hinzufügen". Danach die URL des gpx-Tracks in das Fenster eintragen und schon erscheint der Track. Beispiel, um die Tour "Puig Inca" darzustellen: www.schmidt-itzum.de/GPS/Puig_Inca_gefahren.gpx

Die Radsaison beginnt wieder auf Mallora mit 2 tadellosen Wochen  bei Fred Rompelberg.  Mit 1.100km ist eine gute Ausgangsbasis geschaffen.

2007
Die Radsaison beginnt auf Mallora: eine Woche Fred Rompelberg. Hier war ich bereits 2003 und es war damals schon das optimale Grundlagentraining. Die Touren sind klug gewählt, anfangs flach, später in die Berge. Es gibt für jeden eine passende Gruppe, tägliche Gruppenwechsel sind möglich. Ich selbst wechsele für die erste Bergtour auch eine Gruppe zurück, zur Abschlusstour am Freitag steige ich wieder eine Klasse auf. Die Organisation ist holländisch: Abfahrt ist um 10Uhr, los geht's um halb elf :-)). Die Gruppenvielfalt hat einen wunderbaren Nebeneffekt: die "Plauschgruppe" ist für die Ehefrau geeignet. Die Touren sind ca. 50km bis 80km lang, es wird ein 20-er Schnitt mit Tourenrädern gefahren.

Geschichte wiederholt sich: mein vorletztes Rennrad kaufte ich im Jahr 2000, als ich wegen eines Fersensporns mit dem Laufen aufhören musste. Nach intensivem Training für den Rennsteiglauf  erwischte mich das im Mai wieder. Mein mittlerweile altes Rennrad knarzte, passte sowieso nie so richtig: im Juni hatte ich mein neues Stevens Izoard Lite.

Nachdem die Rahmenhöhe ermittelt war (186cm Körpergröße : 60cm Rahmenhöhe), durch Probesitzen bestätigt, ging es um die Kernfrage eines jeden Rennradlers: welche Kettenblätter? Klassisch: 52Z, 39Z oder Kompaktkurbel (50Z, 34Z) oder 3-fach (52Z, 39Z, 30Z) ? Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, welche Höhenprofile er fährt und was er am Berg tritt. Da ich von "Hildesheimer Rübensteppe" bis Alpenüberquerung alles fahre, obwohl ich keine Kletterziege bin, wird es das 3-fach Kettenblatt. Bis heute habe ich das nicht bereut: meine längste Tagestour dieses Jahr war 225km lang und führte am Thüringer Wald entlang. Merke: peinlicher als ein Rennrad mit 3 Kettenblättern ist ein Rennradler, der sein Rennrad am Berg schiebt.
 
Unsere Rennradgruppe kommt dieses Jahr auch wieder in Gang: wir starten jetzt mittwochs um 18Uhr, zeittechnisch kriegt das jeder hin. Die Tourlänge ist wie früher, als wir um 17Uhr starteten. 
 
Bisherige Jahreleistung: 4100km! Das ist Rekord, nur machbar, wenn ich nicht für einen Herbstmarathon trainiere. Da das Wetter bisher gut mitspielt, wird diese Bestmarke wahrscheinlich noch verbessert.

2006
Da noch reichlich Resturlaub über ist, buche ich eine Woche Trainingsurlaub. Die Wahl fällt schwer zwischen italienischer Adria, Sardinien und Mallorca. Letztendlich entscheiden die Durchschnittstemperaturen im März: es geht nach Mallorca zu Philipp's Bike Team in Magaluf. Einfach zu buchen, gut organisiert, lauter nette Radfahrer (Leute mit meinen Hobbys sind i.a. sehr nett). Es gab nur einen Regentag, deshalb fand die erste Ausfahrt (Prolog)  ohne mich statt.

Bewertung nach Abschluss der Woche: Orga und Umfeld prima, Einteilung der Gruppen für mich (und einige andere) nicht nachvollziehbar. Ein Grundlagenausdauertraining zum Formaufbau war nicht möglich, da schon die erste Tour sofort in die Berge ging. Die 2. Tour wäre über 1400HM gegangen, hierzu hätte man schon trainiert ankommen müssen. Bin dann in einer "Rentnergruppe" mitgefahren, die den Schnitt durch arg viele Pausen sehr niedrig hielten. Die letzte Tour am Freitag war mit 60km sehr schlaff angesetzt, so dass wir in separater 2-er-Gruppe eine eigene Küstenstraßenetappe mit 105km gefahren sind.

Das Wetter war wie erhofft und das hat die diesjährige Auswahl nachträglich bestätigt: nach dem Regentag wurde es jeden Tag wärmer, bei 15°-20°C ist Radfahren super. Nach der Rückkehr sitzt man im Cafe und genießt die Sonne, das hat mir letztes Frühjahr in Italien gefehlt.

Magaluf ist eine Hochburg der Engländer, was jedoch im März kein Problem ist.

2005
In diesem Jahr soll mehr Rennrad gefahren werden. Am besten gelingt mir das, indem ich mich zu einer Veranstaltung anmelde. Nach der Überweisung der Anzahlung kommt der Trainingsfleiss ganz von allein.
Vom 03.06. bis 12.06.2005 werde ich an der organisierten Fernfahrt "Paris-Nizza" teilnehmen. An 7 Tagen wird eine Strecke von ca. 1100km zurückgelegt. Organisator ist Carrousel-Sport.

03.06. bis 12.06.2005 Paris-Nizza

Organisator dieser Tour ist Wolfgang Alfer. Am Ende der Fahrt waren wir einhellig der Meinung, dass er alles perfekt arrangiert hat: vom Abholen der Teilnehmer bis zur Anreicherung des eher kargen französischen Frühstücks. Die ausgesuchten Hotels waren urig, das Abendessen jedesmal ein Genuß.

Start in ParisBis zum Start dieser Tour habe ich 1400km Training zurückgelegt. Von den 7 Teilnehmern dieser Tour habe ich damit den geringsten Trainingsumfang, die anderen haben in diesem Jahr bereits mindestens 2000km hinter sich.

Nach der weiten Anreise bis zum ersten Treffpunkt in Saarbrücken am Freitag, der Weiterfahrt nach Paris zum Startfoto und der Fahrt zum Startort Chartres beginnt die Tour samstag Nachmittag mit einer kurzen Etappe von 80km. Hier muss ich leider feststellen, dass ich in der 7-er Gruppe der schwächste Radfahrer bin. Bei starkem Seitenwind lassen die mich am ersten Hügel glatt stehen. Ich kann nur hoffen, dass sich mein Frühjahrsmarathon und die im Lauftraining erworbene Ausdauer später günstig auswirkt.
  

2.Etappe: Meung - Nevers, 194km
Von Meung nach Nevers wird harmonisch im Team gefahren. Dazu trug auch Wolfgang's Standpauke bei: die Tour wird am Ende schwer, bis dahin müssen die Kräfte sinnvoll eingeteilt werden. Ich kriege die Teamorder, nicht mehr vorn zu fahren und verstecke mich ab jetzt im Hauptfeld. In herrlicher flacher Landschaft fahren wir über 194km einen 29-er Schnitt.
Fahrzeit: 6:34h

3.Etappe: Nevers - Renaison, 170km
Nach 100km kommen erste Berge, der Aufstieg nach Chatel Montagne ist für mich echt steil. Leider erleben wir hier eine Stunde leichten Regen. Die 170km lange Etappe endet mit einer herrlichen Abfahrt über 12km Länge.
Fahrzeit: 6:14h

4.Etappe: Renaison - Chambon, 165km
Hotel in ChambonAb jetzt kommen nur noch Berge, heute radeln wir 1800 Höhenmeter. Nach 110km wird nur noch geklettert, wir müssen von 300m auf 950m Höhe kommen. Das zieht sich so über 55km. Am Ende der Etappe erreichen wir ein herrlich uriges Hotel in Chambon. By the way: alle Hotels waren prima ausgesucht und sehr familiär mit freundlichem Personal. Das Abendessen war jeden Tag ein Erlebnis: kulinarisch interessant, begleitet mit Fachgesprächen zu Rennrädern und der nächsten Etappe. Fahrzeit: 6:19h

5.Etappe: Chambon - Mornas, 184km
Hat nur 1600 Höhenmeter und beginnt mit einer 23km langen Abfahrt, gefolgt von einem Anstieg von 700Hm über 23km. In kleiner Gruppe fahren wir langsam hoch auf 1100m und genießen die folgende Abfahrt. Die Strecke führt uns entlang des Gorges de l'Ardeche und ist traumhaft schön. Gott sei Dank sind die Anstiege hier so steil, dass genug Zeit bleibt, die Landschaft zu genießen :-). Etappenziel ist nach 184km wieder in einem wunderschönen Hotel mit edlem Abendessen.
Fahrzeit: 6:47h

6.Etappe: Mornas - Riez, 192km
Das wird die Königsetappe dieser Tour. Nach 47km Fahrt gegen starkeHotel in Riezn Seitenwind erreichen wir Malaucene. Von hier aus sind es 21km bis zum Gipfel des Mont Ventoux. Mit einigen Pausen komme auch ich (als letzter der Gruppe) oben an. Hier oben ist heute Volksfest: die Dauphine Liberte hat hier nachmittags Bergankunft, die Fans sichern sich die besten Plätze.
Diese Etappe ist mit 192km extrem lang und mit 2800 Höhenmeter sehr schwer, am Ende ist auch noch ein langer Anstieg. Das wunderhübsche, einsam gelegene Hotel und das üppige Abendessen entschädigen für die heutigen übergroßen Anstrengungen. Fahrzeit: 9:03h

7.Etappe: Riez - Nizza, 164km
Gorges du VerdunDiese letzte Etappe habe ich irgendwie unterschätzt. Nach dem Start mit einem Anstieg von 800Hm auf den höchsten Punkt des Gorges du Verdun kamen viel mehr Steigungen als ich erwartet hatte. Nach allen Genüssen der traumhaften Landschaft war ich nach 100km platt wie eine Flunder. Seit dem Morgen hatte ich Magenprobleme, nun war ich auf dem Hungerast. Die letzte Pause der Tour kommt nach 117km. Trotz heftigster Proteste von Wolfgang greife ich zum Äußersten: ein halber Liter Cola brennt bei mir mindestens eine Stunde, es ist noch ein Pass, der Col de Vence, zu fahren, der Rest geht bergab. Die Gruppe beschließt, den Pass mit mir zusammen hochzufahren. Es geht sehr einfach, der Ausblick über Nizza und auf das Mittelmeer ist super. Fahrzeit: 7:14h
Den Abschluß der Tour feiern wir gebührend beim Abendessen. Zusammengefasst sind wir 1149km in 45 Stunden (reine Fahrzeit) gefahren.

Fazit:
Klasse Tour, die ich wenn möglich nächstes Jahr nochmal fahren werde. War 'ne prima Truppe, die am Ende der schweren Etappen gut zusammengehalten hat. Mit Krafttraining im nächsten Winter sollte ich den Mont Ventoux auch ohne Pause schaffen.

19.03. bis 26.03.2005 Trainingscamp Italien

Um für die Fahrt Paris-Nizza die nötige Kondition zu kriegen, ist ein Trainingslager in Italien genau richtig. Da ich noch eine Woche Urlaub habe, verbringe ich die Zeit vom 19.03. bis 26.03.2005 in Cervia (Italien), ebenfalls organisiert durch Carrousel-Sport .

Es werden 3 Gruppen angebotenen, ich fahre in der 2.Gruppe (Tourenfahrer) mit. Trainingsziel ist Aufbau der Grundlagenausdauer, unser Trainer Roland macht uns das  unmissverständlich klar. Es werden keine Rennen ausgefahren, am ersten Tag beginnen wir in der Ebene mit einem 27-er Schnitt.

Die Gruppe "Tourenfahrer"
Das Terrain ist zum Frühjahrstraining ideal:  flach wie ein Brett, bis man nach ca. 40km im Hinterland in die Berge kommt. Hier gibt es tolle Anstiege von 3km bis 10km Länge, Steigungen von 10% bis 18%.  Unsere Touren sind also nach dem Muster aufgebaut "40km flach - 20km Berge - 40km flach". Am 4.Tag ist Ruhetag, den ich auch dringend brauche. In der Ebene fahren wir mittlerweile einen 30-er Schnitt.
Das Wetter ist für Radfahrer ideal: Start um 9:30Uhr bei ca. 10°C, wegen der kalten Adria, im Hinterland wird's dann ca. 15°C warm. In der Region ist Vorsaison: außer einigen Radfahrern gibt es hier keine Touristen. Die meisten Hotels, Bars, Cafes und Geschäfte sind geschlossen. Eventuelle nicht radelnde Begleiter sollten also ein Hobby mitbringen (spazierengehen, joggen, lesen, ...).